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Der VFOM - Verein zur Förderung
objektiver Medienanalytik - in diversen Medien:
Meldungen:
02/2004 I BESTSELLER
01/2004 | HORIZONT
01/2004 | medianet
01/2004 | HORIZONT
01/2004 | Medien Manager
12/2003 | medianet
09/2003 | extradienst
(BESTSELLER)
Print-Reichweiten im Gespräch
"Wie viele Währungen braucht der Printmarkt?", fragte das Forum Media Planung (FMP)
und lud zur Diskussion unter Mediaexperten. "So viele wie möglich", lautete das Urteil des Vizepräsidenten der
Media-Analyse (MA), Raimund Jacoba: Für abgesicherte Antworten den Mediaagenturen gegenüber könne man nie genug
Mediadaten haben.
Für "nur eine Währung"
plädiert der deutsche Mediaforscher Michael Walter: je mehr Studien die Reichweiten von Medien messen, desto unterschiedlichere Werte
bekomme man für dieselben, glaubt das Vorstandsmitglied der deutschen Media-Analyse für Publikumszeitungen. Das
JointIndustryKomitee der österreichischen MA empfindet Walter als "außerordentlich gute Lösung".
Auch der Geschäftsführer des Verbands der Regionalmedien, Mag. Dieter Henrich, bricht eine Lanze für die Media-Analyse. Seine
Regioprint versteht er als "notwendige und nützliche Ergänzung der MA.
Ergänzen würde IhrEINKAUF Herausgeber Helmut
Brauner die Media-Analyse um die Frage nach den Erwartungen des Lesers an ein bestimmtes Medium. Mit seiner neuen Reichweitenstudie
"INFOmedia 2004" will Brauner daher noch heuer die Erwartungshaltung des Lesers abfragen.
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(HORIZONT)
Streitbare Print-Reichweiten
FMP: Mediaexperten diskutieren über Vor- und Nachteile der Reichweitenstudien
"Wie viele Währungen braucht der Printmarkt?", fragte das Forum Media Planung (FMP)
und lud zur Diskussion unter Mediaexperten. "So viele wie möglich", lautete das Urteil des Vizepräsidenten der
Media-Analyse (MA), Raimund Jacoba: Für abgesicherte Antworten den Mediaagenturen gegenüber könne man nie genug
Mediadaten haben. Die
bevölkerungsrepräsentative Reichweitenstudie der MA bezeichnete Jacoba jedenfalls als die "Grande Dame der
Mediaforschung in Österreich". Die seit 1965 vom Verein Arge Media-Analysen durchgeführte Untersuchung sei "die
Leitwährung schlechthin",
und erfülle alle Anforderungen an eine solche: "Sie ist ausführlich, international anerkannt und beantwortet alle Fragen
zuverlässig." Man sollte diese Institution
daher "pfleglich" behandeln, so des Printexperten Bitte. Bei allem Wunsch nach einer Vielzahl an Mediadaten warnte Jacoba doch vor
"Studien, die Fragen beantworten, die Kunden gar nicht stellen": Denn die kosten "unnötiges Geld und verunsichern den
Markt."
Für "nur eine Währung"
plädiert der deutsche Mediaforscher Michael Walter: je mehr Studien die Reichweiten von Medien messen, desto unterschiedlichere Werte
bekomme man, glaubt das Vorstandsmitglied der deutschen Media-Analyse für Publikumszeitungen." Und das führt nicht zur
Glaubwürdigkeit von Mediaforschung. "Das JointIndustryKomitee der österreichischen MA empfindet Walter als
"außerordentlich gute Lösung". Nur: "Schlecht" sei vielleicht, dass Gratis- und Kundenzeitungen nicht an der
Untersuchung teilnehmen dürfen. Dass kostenlose Reginalzeitungen
genützt werden, wollte die Regioprint daher bei ihrem ersten Lauf vor sechs Jahren beweisen, erzählt der
Geschäftsführer des Verbands der
Regionalmedien, Mag. Dieter Henrich. Die österreichweite Untersuchung verstehe sich jedenfalls als "objektive
Beweisführung" der Nutzung von Regionalmedien. Und als "notwendige und nützliche Ergänzung der MA".
Ergänzen würden Helmut Brauner und sein "Verein zur Förderung
objektiver Medienanalytik" die MediaAnalyse um eine in seinen Augen wesentliche Frage: Nämlich jene nach den Erwartungen
des Lesers an ein
bestimmtes Medium. "Anzeigen finden nur in affinen Zeitschriften wirkliche Beachtung", glaubt der Herausgeber von
Ihr Einkauf. Mit seiner neuen Reichweitenstudie "Info-Media 2004" will er die Erwartungshaltung des Lesers abfragen. Dabei halte
man sich an die Methodik der MA sodass die beiden Studien "jederzeit fusionierbar wären". Dagegen wehrt sich der
unabhängige Medienberater und
RegioprintProjektleiter Gerhard Turcsanyi: Für ihn ist Medienkonsum und Informtionssuche interessen und nicht
erwartungsgesteuert. Und auch Walter will nicht an Brauners These glauben: "Kaum jemand würde sich eine Autowerbung in der
TVProgrammzeitschrift erwarten. Das würde dann aber bedeuten, dass eine Autoanzeige in einer Programmzeitung nicht wirken
kann."
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(medianet)
Der Printmarkt braucht eine (glaubwürdige) Währung
Diskussion im Forum Media-Planung: Media-Analyse, RegioPrint
und jetzt noch neu die Info-Media 2004 vom "Verein zur Förderung objektiver Medienanalytik" (VFOM):
Wieviele Studien der Printmarkt wirklich braucht...
FMP-Podium: Raimund Jacoba MA-Vizepräsident, Helmut Brauner VFOM,
Herta Zink FMP-Vorsitzende, Gerhard Turcsanyi TMC, Dieter Henrich RegioPrint,
Michael Walter G+J Hamburg
Wien. Das Forum Media-Planung diskutierte unter Leitung von Herta Zink
am 22. Jänner die Frage:
"Wie viele Währungen braucht der Printmarkt?" Der Anlass: Neben den österreichweiten,
repräsentativen Reichweitenstudien Media-Analyse für Kaufzeitungen und RegioPrint für Gratismedien
tritt der "Verein zur Förderung objektiver Medienanalytik" (VFOM) mit seiner Studie "Infomedia 2004" an,
die beide Bereiche abdecken soll.
Gemessen an den Reaktionen konnte VFOM-Obmann Helmut Brauner, zugleich Herausgeber des Gratisblattes
IhrEINKAUF, die zahlreich vertretenen Mediaexperten nicht wirklich überzeugen, dass die Zukunft
der Mediaforschung der "Lesererwartungshaltung" und dem "Produktinformationsinteresse" (PIE) gehöre.
Da seine Intention gescheitert war, diese qualitativen Fragenkomplexe in MA und RegioPrint aufzunehmen,
habe er eigene Studien initiiert. Deren jüngste namens "Infomedia 2004" wird nun vom Verein VFOM organisiert.
Glaubwürdigkeit gefordert
Der unabhängige Mediaexperte Gerhard Turcsanyi konterte die "objektive Medienanalytik"
des VFOM mit einer detailreichen Analyse. Sein Befund: Eine Reichweitenstudie solle hier unter der Hand
zur Werbewirkungsstudie umfunktioniert werden. Turcsanyi konnte keinen Nutzen darin erkennen,
an Stelle von Leser-Interessen (wie in der MA) die "Produktinformationserwartungen" zu ermitteln.
Michael Walter (G+J Hamburg) plädiert für eine einzige Währung:
In Sinne von Glaubwürdigkeit und Legitimation sei eine "Joint Industry"-Lösung
in jedem Fall zu favorisieren; diese solle aber auch Kunden- und Anzeigenmagazine umfassen.
Dieter Henrich (Regio-Print) vernahm es mit Wohlwollen. MA-Vizepräsident Raimund Jacoba indes
möchte "eine Leitwährung für jede Themenstellung" etabliert wissen.
Er wies auf die Leser-Analyse Entscheidungsträger (LAE) hin, die sich in Vorbereitung befindet.
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(HORIZONT)
Hinterfragte Währungen
FMP-Diskussion über Reichweitenstudien am 22. Jänner
"Wieviele Währungen braucht der Printmarkt?",
fragt sich das Forum Media Planung am Donnerstag, dem 22. Jänner 2004
um 18.30 Uhr im Hotel Regina (1090 Wien, Rooseveltplatz 15).
Derzeit gibt es zwei österreichweite, bevölkerungs-repräsentative
Reichweitenstudien in der Printmedienforschung: Einerseits die Media-Analyse,
die in erster Linie das Leseverhalten von Kaufzeitungen/Zeitschriften untersucht,
und andererseits die RegioPrint, die ihren Schwerpunkt auf Gratismedien legt.
Nun soll eine dritte Printmedien-Studie vom "Verein zur Förderung objektiver Medienanalytik"
durchgeführt werden, die sowohl Kauf- als auch Gratismedien abdecken will.
Die FMP-Diskussionsveranstaltung, die Dr. Wolfgang Bretschko (Verein Media-Analysen),
Dieter Henrich (RegioPrint), Helmut Brauner (VFOM), Gerhard Turcsanyi (TMC) und
Michael Walter (Gruner + Jahr, Hamburg) zu Wort bittet, soll einen Überblick
über das jeweilige Untersuchungsdesign der 3 Printmedien-Studien geben
und Vor- und Nachteile aufzeigen.
Infos finden Sie unter
www.forummediaplanung.at
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(Medien Manager)
Was Leser erwarten
Studie zu Konsumentenerwartungen an Medien
Welche Erwartungen haben Konsumenten an bestimmte Printmedien?
Was erhoffen Sie sich dort und was nicht? Das kann mitunter ein spannender Zugang
für die Schaltung von Anzeigen sein. Der VFOM (Mitglieder des Vereines sind u. a.
Mediacom, IhrEINKAUF, die Wiener Bezirkszeitung, Echo Media, Stadtanzeiger & korrekt Salzburg,
Frisch Gekocht, New Business, Salzburger Fenster und Premiere) hat nun in einer Datenanalyse
die Erwartungshaltungen von 12 Medien unter die Lupe genommen: Krone, Kurier, Kurier Freizeit,
Bezirksjournal, Bezirkszeitung, Bezirksblatt, IhrEINKAUF, News, e-media, tv-media, TV-Woche,
und U-Express.
Einige Ergebnisse nach der Themenrangordnung nach Medien: Keine Überraschung,
dass man Lokalgeschehen am ehesten im Bezirksjournal und in der Bezirkszeitung erwartet.
Bemerkenswert, dass man dies aber auch sehr intensiv von Krone und Kurier erhofft.
Preis-Sonderangebote erwartet sich der Konsument von IhrEINKAUF und dem Bezirksblatt,
aber auch - in hohem Maße - von der Krone, die sich damit als "Handelszeitung" outet.
Der größte Anteil an Erwartungen an Kunst- und Kultur sowie Reise- und Urlaubsberichterstattung
verknüpft sich mit der Kurier Freizeit. Thema Nummer eins, das mit dem U-Express verbunden wird,
ist: Umwelt.
News wird in erster Linie mit aktuellen Weltnachrichten
und österreichischer Innenpolitik in Verbindung gebracht und - welche Überraschung -
mit Wirtschaft. Neben Produktinformationen erwartet man sich von e-media in erster Linie
Werbung sowie Preis-Sonderangebote. Aber auch das TV-Programm! Werbung und Angebote stehen
hingegen beim Kurier am Ende der Erwartungsskala, was seinen Anspruch als Qualitätszeitung
unterstreicht.
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(medianet)
Neue Medien-Analyse am Start
Der junge Verein zur Förderung objektiver
Medienanalytik wird ab Jänner die Reichweiten heimischer
Gratis- und Kauftitel erheben. Der Verband der Regionalmedien
und der Verein Media-Analysen beobachten den Konkurrenten.
Wien. Das renommierte Duo der heimischen
Print-Reichweitenerhebung, die MA und die RegioPrint bekommt
mit dem neuen Jahr Konkurrenz: Der junge "Verein zur
Förderung objektiver Medienanalytik" (oder kurz
VFOM), erhebt ab Jänner erstmals die Reichweiten heimischer
Kauf- UND Gratistitel im Rahmen der INFOmedia 2004: Diese
nationale Befragung mit österreichweit 9.000 Interviews
(fac to face at home) werde zwölf Monate dauern und 135
Printmedien abfragen; die Feldarbeit übernehmen Triconsult,
Spectra sowie Hoffmann & Forcher.
VFOM-Geschäftsführer Georg Strasser
will den Verein auf Basis von Mitglieds-, Sponsor- und Förderbeiträgen
und aus dem Seiten weise möglichen Verkauf von Fragebogenseiten
und Sample-Aufstockung durch einzelne Medien bereits im kommenden
Jahr in den schwarzen Zahlen führen. VFOM-Obmann und
Vereinsgründer Helmut Brauner, auch Geschäftsführer
des Gratistitels IhrEINKAUF, stehe für zwei Jahre mit
seinem Privatvermögen hinter dem Verein. Strasser rechnet
damit, dass einige Verlage nach etwa einem Jahr der Beobachtung
von der MA und der RegioPrint zum VFOM wechseln werden.
Hinter den Kulissen
Der Verein Media-Analysen und der Verband
der Regionalmedien Österreichszeigen sich ob der neuen
Konkurrenz nicht alarmiert, aber wachsam. "Das wird man
sich ansehen müssen" sagen fast unisono Dieter Henrich
(Geschäftsführung VRM) und Petra Roschitz, Geschäftsführerin
der MA. Die deutlich geringeren Mitgliedsbeiträge und
die ebenfalls deutlich geringere Zahl an Interviews könnten
sich im Ergebnis negativ widerspiegeln. Als "problematisch"
bezeichnet Petra Roschitz im Gespräch mit medianet die
Tatsache, dass die MediaCom als Gründungsmitglied des
VFOM fungiert, MediCom-Geschäftsführer Peter Lammerhuber
aber zeitgleich Vize-Präsident des Vereins Media-Analysen
ist. Auch MA-Präsident Wolfgang Bretschko findet die
Optik nicht optimal, überlässt diese Entscheidung
aber Lammerhuber.
Dieser sieht kein Problem: Mit der MediaCom-Mitgliedschaft
habe er Einblick in die neue Reichweitenerhebung, die eine
Chance verdiene. Auch in der Funktion als Vize-Präsident
der MA habe er weiterhin eine unabhängige Agentur, die
es sich vorbehält, an neuen, ähnlichen Projekten
interessiert zu sein und diese mitzugestalten. Ein Signal
an die Branche sei das nicht, betont er im Gespräch mit
medianet. An einen fliegenden Wechsel der Verlage von der
MA zum VFOM glaube er nicht.
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(extradienst)
Vereinsmeier
Ein neuer Verein
erfrischt seit Anfang August die Medienbeobachter
des Landes. Dem "Verein zur Förderung objektiver
Medienanalytik", kurz VFOM, sind die gängigen Studien
zu wenig. Mit den Untersuchungen des VFOM soll "im Sinne
der Werbewirtschaft eine größere Transparenz innerhalb
der Medienlandschaft erreicht und die Medienanalytik auf drei
Säulen gestellt werden: Quantität, Qualität
und Regionalität". Als "Ergänzung zur
MA" bereitet man gerade die Studie "Infomedia 2004"
vor.
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